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Schiller Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Premiere am 10. Juni 2020
im Tiyatrom Berlin-Kreuzberg

Fasziniert vom Schicksal der, laut Zeitzeugen, schönen und leidenschaftlichen Maria Stuart, plante Friedrich Schiller bereits nach der Beendigung von “Kabale und Liebe” ein Drama über die schottische Königin. Für ihn bestand die Herausforderung bei der Bearbeitung des Stoffes darin, “dass man die Katastrophe gleich in den ersten Szenen sieht, und, indem die Handlung des Stückes sich davon wegzubewegen scheint, ihr immer näher und näher geführt wird.” Schillers Trauerspiel beginnt drei Tage vor Maria Stuarts Hinrichtung. Es erzählt von der Eingekerkerten und ihrem Versuch, das bereits verkündete Todesurteil abzuwenden. Währenddessen ringen verschiedene politische Lager entweder um die Befreiung oder um die baldige Hinrichtung der Gefangenen. Schillers Königinnendrama stellt die Frage nach dem Verhältnis von Macht und Moral, beschreibt den Einfluss von ganz privaten Gefühlen und Interessen auf Politik.

/ Aufführungen: → Spielplan

Mit: Carolina Rath, Fabian Rischow, Vasco Esteves, Bernd Seestadt u.a. /

Regie: Sascha Weipert /

Mit freundlicher Unterstützung von: Yekta Arman (Tiyatrom Kreuzberg) / Theaterhaus Berlin-Mitte //

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